Parodontitis

Parodontitis ist die bakterielle Entzündung des Parodontiums, also des Zahnhalteapparates. Als Zahnhalteapparat bezeichnet man die funktionelle Verankerung des Zahnes, das aus den folgenden Geweben besteht: Zahnfleisch, Zahnzement, Zahnfach und Wurzelhaut. Im heutigen Sprachgebrauch wird es oftmals fälschlicherweise als “Parodontose” bezeichnet. Das Fachgebiet, das sich in der Zahnheilkunde u.a. mit der Parodontitis beschäftigt, nennt man Parodontologie.

Parodontitis

Parodontitis ist viel mehr als eine Zahnfleischentzündung, denn röntgenologisch kann man einen Knochenabbau feststellen. Zu den Risikofaktoren von Parodontitis gehören unter anderem:

  1. Unzureichende Mundhygiene
  2. Alkohol- und Tabakkonsum
  3. genetische Veranlagung
  4. Chronische Krankheiten (wie z.B. Diabetes)
  5. Schwangerschaft (hormonbedingt)
  6. Mundatmung

Zahnfleischentzündung

Zahnfleischentzündung ist oft der ursprüngliche Grund von Parodontitis, muss aber nicht zwangsmässig vorkommen. Parodontitis kann auch ohne Zahnfleischentzündung entstehen. Der Hauptgrund von Parodontitis, wie auch von Gingivitis (lateinisch für Zahnfleischentzündung) ist der Zahnbelag, also die fehlende, unregelmässige oder nicht korrekt angewandte Mundhygiene.

Zahnbelag

Zahnbelag besteht aus mehreren komplex aufgebauten Schichten von Bakterien, Eiweiss, Kohlenhydraten, usw. Wenn die Zustände günstig sind, können sich die Bakterien leicht vermehren. Bakterien können sich in der Regel innert 30 Minuten teilen. Wenn Zahnbelag an einer Stelle lange festsitzt, ohne weggeputzt zu werden, kann es zu einer Zahnfleischentzündung und an der Zahnoberfläche zu Karies kommen.

Therapie

Ziel der Therapie ist es, die Entzündung des Zahnfleisches bzw. des Zahnhalteapparates, also Parodontitis zu beseitigen und somit die auslösenden Faktoren wie Zahnstein oder Zahnbelag zu entfernen.

Haben Sie Parodontitis? Oder Zahnfleischschwund? Bei uns können Sie die optimale Behandlung bekommen.

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